Frau trinkt Tee - Viola-Karla Blohm Kosanke

Warum denke ich immer zuerst an andere und zuletzt an mich?

September 20, 20265 min read

Ich kenne diese Frage aus meinem eigenen Leben.

Ich war ganz oft für alle anderen da und habe mich dabei selbst vergessen. Ich habe geholfen, getragen, unterstützt, zugehört, aufgebaut und versucht, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten. Irgendwie war es für mich selbstverständlich, erst einmal zu schauen:

Was brauchen die anderen?

Die Frage, was eigentlich ich brauche, kam erst ganz zum Schluss. Ich habe gegeben und gegeben und gegeben. Manchmal saß ich abends da und habe gemerkt, wie leer ich selbst geworden war.

Vielleicht kennst du das.

Du bist für alle da. Du spürst sehr schnell, wenn es einem anderen Menschen nicht gut geht. Du möchtest helfen, Frieden schaffen, unterstützen und niemanden enttäuschen.

Und dabei passiert etwas ganz Leises:

Du vergisst dich selbst.

Immer für andere da sein: Woran du erkennst, dass du dich selbst vergisst

Es zeigt sich oft in ganz kleinen Momenten:

• Du sagst Ja, bevor du gespürt hast, ob du das wirklich möchtest.

• Ein Nein fühlt sich an, als würdest du jemanden im Stich lassen.

• Du weißt sofort, was andere brauchen, aber kaum, was du dir gerade wünschst.

• Freie Momente füllst du automatisch mit etwas für andere.

• Abends bist du müde und leer, auch wenn du kaum etwas für dich getan hast.

Wenn du dich in mehreren dieser Sätze wiederfindest, bist du damit nicht allein. Bei mir war es lange genauso.

Was ich mir eigentlich gewünscht habe

Ich wollte nie weniger für andere da sein. Ich wollte nur nicht mehr dabei verschwinden.

Ich wollte lieben und trotzdem meine Grenzen spüren. Ich wollte geben und mich dabei nicht leer fühlen.

Stattdessen habe ich Menschen Mut gemacht, an sie geglaubt und ihnen manchmal Wege gezeigt, die sie selbst noch gar nicht sehen konnten. Und dann habe ich zugesehen, wie andere erfolgreich wurden.

Natürlich habe ich mich für sie gefreut. Aber tief in mir gab es manchmal auch diese Frage:

Warum gelingt es bei den anderen und warum fühlt es sich bei mir so schwer an?

Ganz ehrlich: Manchmal habe ich die Welt nicht verstanden.

Warum das so ist

Heute sehe ich das aus einer anderen Perspektive.

Für dieses Muster gibt es viele Namen. Manche sprechen vom Helfersyndrom, andere von People Pleasing oder davon, es allen recht machen zu wollen. Ich glaube vor allem, dass wir manchmal sehr früh lernen, dass unser Wert darin liegt, für andere da zu sein.

Vielleicht möchten wir gebraucht werden. Vielleicht haben wir gelernt, dass Harmonie bedeutet, die eigenen Bedürfnisse zurückzustellen. Vielleicht fällt es uns schwer, Nein zu sagen, weil wir Angst haben, einen Menschen zu enttäuschen.

Oder wir haben so lange funktioniert, dass wir gar nicht mehr wissen:

  • Was möchte meine Seele eigentlich?

  • Was tut mir gut?

  • Wo möchte ich hin?

  • Was fühlt sich für mich wirklich stimmig an?

Das wieder zu spüren, war auch für mich ein Weg.

Sich selbst wichtig zu nehmen ist nicht egoistisch

Für mich bedeutet es heute:
Mich selbst nicht mehr zu verlassen, nur damit es allen anderen gut geht.

- Ich darf lieben und trotzdem Grenzen haben.
- Ich darf geben und trotzdem auch empfangen.
- Ich darf für andere Menschen da sein und gleichzeitig auf meine eigene Kraft achten.
- Ich darf mich über den Erfolg anderer freuen und trotzdem meinen eigenen Weg gehen.

Und ich darf mir selbst genauso viel Liebe, Aufmerksamkeit und Energie schenken, wie ich sie so lange selbstverständlich anderen gegeben habe.

Wie der erste Schritt aussehen kann

Vielleicht darfst auch du dich heute einmal fragen:
Wenn ich mich selbst genauso wichtig nehmen würde wie alle Menschen, um die ich mich kümmere – was würde ich heute anders machen?

Es braucht dafür keine riesige Veränderung.
- Vielleicht ist es nur ein kleines Nein.
- Vielleicht eine Pause.
- Vielleicht ein Moment nur für dich.
- Vielleicht ein Wunsch, den du schon lange weggeschoben hast.

Oder einfach die Entscheidung: Ich darf heute auch an mich denken.

Häufige Fragen

Ist es egoistisch, sich selbst wichtig zu nehmen?

Nein. Sich selbst wichtig zu nehmen bedeutet nicht, andere weniger wichtig zu nehmen. Es bedeutet, dich selbst nicht mehr zu verlassen, nur damit es allen anderen gut geht.

Warum fällt es mir so schwer, Nein zu sagen?

Oft steckt die Angst dahinter, einen Menschen zu enttäuschen, oder die Erfahrung, dass Harmonie bedeutet, die eigenen Bedürfnisse zurückzustellen. Ein Nein muss nicht groß sein. Es darf klein anfangen, mit einer Pause oder einem „Heute nicht“.

Wo fange ich an, wenn ich mich selbst wieder spüren möchte?

Bei etwas Kleinem: einem Moment nur für dich oder einem Wunsch, den du lange weggeschoben hast. Wenn du dir dabei Begleitung wünschst: Balance & Kraft ist für alle da, die im Alltag viel geben und sich selbst dabei oft vergessen.

Wenn du diesen Weg nicht allein gehen möchtest

Ich kenne diesen Weg. Vielleicht berührt mich genau deshalb die Arbeit mit Menschen so sehr, die viel tragen, viel geben und irgendwann spüren:

Jetzt bin ich dran.

Nicht, weil die anderen plötzlich unwichtig geworden sind. Sondern weil du erkennst: Auch du bist wichtig.

Wenn du spürst, dass genau hier etwas für dich beginnen möchte, lass uns in einem kostenfreien Orientierungsgespräch (ca. 15 Minuten, online) anschauen, wo du gerade stehst und wie ich dich am besten begleiten kann. In Ruhe und ohne Druck.

Jetzt dein Orientierungsgespräch vereinbaren

Von Herzen
Viola-Karla

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PS: Wann immer du bereit bist, hier sind drei Wege, wie ich dich unterstützen kann:

  1. Orientierungsgespräch: In etwa 15 Minuten klären wir online, wo du gerade stehst und was für dich der nächste stimmige Schritt ist. HIER BUCHEN >

  2. Herzöffnung & Selbstliebe: Eine Fokus-Session für Momente, in denen du emotional erschöpft bist und wieder zu dir zurückfinden möchtest. MEHR DAZU >

  3. Ursprungs-Geburtsfrequenzen: Eine Fokus-Session für alle, die sich im Alltag nur noch wie eine funktionierende Version ihrer selbst fühlen und zu ihrer natürlichen Kraft zurückfinden möchten. ENTDECKEN >

Viola-Karla

Viola-Karla

Ich bin Viola Karla und begleite seit über 30 Jahren Menschen an Wendepunkten. Ich verbinde Körper, Emotionen und Energie und schaue gemeinsam mit dir, wo deine Kraft gebunden ist. Meine intuitive und energetische Wahrnehmung ist mir in die Wiege gelegt. Ich verbinde sie mit langjähriger Erfahrung in Gesundheit, Identität und unternehmerischer Entwicklung. Ich unterstütze Frauen, die viel tragen und viel geben, dabei, wieder mit sich selbst in Verbindung zu kommen. Meine Begleitungen finden online statt. Mehr über mich und meine Arbeit findest du auf https://viola-karla.de

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